Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juli 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der VIDEOCOMET GmbH, Herrleinstr. 39, 97437 Haßfurt, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Schweinfurt unter HRB 9217 (nachfolgend „Anbieter"), und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde") über die Nutzung der VIDEOCOMET- Plattform (nachfolgend „Dienst").

Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt eine cloudbasierte Software zur Verfügung, mit der Kunden personalisierte Videos für ihre Geschäftskontakte in Serie erzeugen und automatisiert versenden können. Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Produktbeschreibung auf der Website des Anbieters zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

§ 3 Vertragsschluss

Die Darstellung des Dienstes stellt kein bindendes Angebot dar. Erst die kostenpflichtige Bestellung durch den Kunden über das Signup- Formular ist ein Angebot im Rechtssinne. Der Vertrag kommt mit der erfolgreichen Zahlungsabwicklung durch den Zahlungsdienstleister (Stripe Payments Europe, Ltd.) zustande.

§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung für den Plattform-Zugang beträgt 40,00 € netto pro Monat zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Der Plattform-Zugang allein berechtigt nicht zur Video-Generierung. Für jede vom System erfolgreich erzeugte Video-Generierung wird zusätzlich 1 Credit vom Guthaben des Kunden verbraucht. Credits müssen separat erworben werden. Der Standardpreis beträgt 1,00 € netto pro Credit; bei Erwerb größerer Pakete gelten Mengenrabatte gemäß der Preisliste auf der Website. Credits verfallen nicht.

Die monatliche Abrechnung des Plattform-Zugangs erfolgt jeweils zum Beginn des Nutzungsmonats über den Zahlungsdienstleister Stripe. Credit-Käufe werden bei Bestellung sofort in Rechnung gestellt.

§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung

Der Vertrag über den Plattform-Zugang hat eine Mindestlaufzeit von 3 (drei) Monaten, beginnend mit dem Tag der ersten erfolgreichen Zahlung.

Wird der Vertrag nicht mit einer Frist von einem Monat vor Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit in Textform gekündigt, so verlängert er sich automatisch um jeweils weitere 3 (drei) Monate.

Die Kündigung kann über die Kontoeinstellungen, das Stripe- Kundenportal oder per E-Mail an info@videocomet.de erklärt werden.

Unverbrauchte Credits bleiben auch nach Ende des Plattform-Zugangs erhalten und können bei einer erneuten Aktivierung des Zugangs weiter verwendet werden.

Das Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Vertragsparteien unberührt.

§ 6 Zahlungsverzug und Sperre des Zugangs

Kommt der Kunde mit einer fälligen Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Plattform bis zur vollständigen Zahlung zu sperren. Die im Kundenkonto hinterlegten Daten bleiben davon unberührt und stehen dem Kunden nach Wiederherstellung des Zugangs wieder zur Verfügung.

§ 7 Rechtseinräumung; Beschränkte Nutzung

Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der Software. Eine Unterlizenzierung ist nicht gestattet.

§ 8 Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit von mindestens 98 % im Jahresmittel. Nicht in die Verfügbarkeitsberechnung eingerechnet werden geplante Wartungsarbeiten sowie Ausfälle, die auf höhere Gewalt oder Dritte zurückzuführen sind.

§ 9 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Für leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Für sonstige leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ist die Haftung ausgeschlossen.

§ 10 Datenschutz

Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gilt die Datenschutzerklärung. Sofern der Kunde personenbezogene Daten Dritter (z. B. Empfänger seiner Outreach-Videos) über die Plattform verarbeitet, ist er hierfür datenschutzrechtlich allein verantwortlich. Auf Anfrage schließt der Anbieter einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach Art. 28 DSGVO ab.

§ 11 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.